Samstag, 8. Januar 2011

Leaving Asia with no worries, mate!

Straße unseres Hostels in Saigon
Vor 3 Tagen, 6:00 Uhr morgens in Saigon. Ein Bus voll übernächtigter Touristen und Vietnamesen stoppt an einer Hauptstrasse. Noch etwas schlaftrunken stolpern wir aus der Koje und wurden von motivierten Taxifahrern empfangen. Naiv und zu müde um nach einem billigeren Weg zum Hostel zu suchen, steigen wir ins nächstbeste Taxi ein und ließen uns für 5 Euro zum Hostel fahren. Nachdem er uns direkt anbot mit dem Taximeter zu fahren, waren wir schon ein bischen skeptisch, denn normalerweise versuchen alle immer mit Festpreisen dich ans Ziel zu bringen. Ja gut, aber nur wenn man nicht ein frisiertes Taximeter hat. Das Ding raste und selbst an einer Ampel sprang der Preis in die Lüfte. Gut, ärgerlich 
könnte man sagen, aber im Nachhinein ist uns auch noch aufgefallen, dass der Penner einen Kreis gefahren ist und uns letztlich 200 Meter von der Bushaltestelle entfernt beim Hostel abgeliefert hat. Naja egal, jetzt einchecken und dann schlaf nachholen. Klingeln beim Pförtner und ein leicht benebelter Vietnamese macht auf. Nach einem Telefonanruf bei der Chefin vom Hostel wird klar: Check-In erst um 14 Uhr möglich. Sauber! Schließlich wurde uns angeboten, bei einem benachbarten Hotel in einem größeren Zimmer zum selben Preis zu übernachten. Kurz überlegt, rüber gegangen, Zimmer ok, eingecheckt!
Notre Dame
Am selben Tag ging es los die Stadt angucken. Saigon bzw. Ho Chi Minh Stadt tobt und lebt. Wir haben im Kneipenviertel übernachtet und bahnten uns unseren Weg über den Markt zu Notre Dame, einer alten Kirche.  Nachdem diese erst am Nachmittag öffnete sind wir kurzerhand ins "war museum" gegangen und haben uns über die vietnamesische Sichtweise des Vietnam-Krieges informiert. Das hat sich wirklich gelohnt und gerade die Fotografien von dem Krieg waren augenöffnend und erschreckend zu gleich. Für mich als alter Geschichtsmuffel echt klasse und ich hab ne Menge dazugelernt. Nach einigen Kaffees und Fruit Shakes sind wir dann zurück ins Hostel gegangen um noch etwas Schlaf nachzutanken, denn schließlich sollte die letzte Nacht in Asien nochmal gefeiert werden. Gesagt getan und Abends ging es los. 200 Meter vom Hostel entfernt sind wir in die Go2 Bar gegangen. Nach einiger Zeit füllte sich der Laden und vor allem die leicht bekleideten Vietnamesinnen fielen auf. Obwohl ich mir nicht sicher bin, denke ich, dass nicht eine normale Vietnamesin in der Go2 Bar, sondern nur Prostituierte! Man kann sagen was man will, aber im Billard leg ich mich nicht wieder mit denen an! In jedem Fall ein lustiger Abend und ein gebührender Abschied aus Asien.
"King of the battlefield" im war museum
 
Der nächste und letzte Tag in Saigon war relativ unspektakulär. Lecker gefrühstückt, dann nochmal durch die Stadt und letztlich am Abend in den Flieger Richtung Sydney eingestiegen. Der Flug war der bislang am schlimmste für mich. Jetstar mag eine super billige Airline sein, aber billig heisst in diesem Fall nicht gut. Unser Flug nach Sydney ging über Darwin, was einen ersten 7 Stunden Flug bedeutete. Weder gab es irgendwas zu essen, noch zu trinken. Auf Nachfrage erhielten wir ein Glas Wasser,  alles andere hätten wir bezahlen müssen. Die Sitze liessen sich nicht zurückstellen und mit der Kopflehne in meinem Rücken, war an Schlaf nicht zu denken. Von Darwin noch einmal 5 Stunden nach Sydney und dann völlig fertig endlich angekommen. Yay, no worries mate!
Der erste Eindruck war weniger der Stadt gewidmet, als viel mehr den Preisen die hier auf uns warteten. Für ein Sandwich am Flughafen 9 Dollar, Coke 5 Dollar, mann mann mann. Naja wir habens ja und vor allem hatten wir Hunger und Durst nach dem Flug! Ab ins Hostel. 6-Bett Zimmer 20 Euro pro Nacht pro Person. Schnäppchen! Zimmer war ok udn neben uns waren noch 2 Briten, 1 New Yorker und 1 Deutscher im Zimmer. Nachmittags sind wir dann in die Stadt.
Am Pier von Saigon: Heiss war es!
 Einmal durch Kings Cross, dem Rotlicht-Viertel in Sydney und nochmal in die andere Richtung zum Rathaus, bei Woolworths einkaufen und schwubbs war der Tag vorüber und die gejetlagged-ten Backpacker fallen ins Bett. Nächster Tag, mit bomben Wetter und halbwegs ausgeschlafen geht es nach super Weissbrot-Frühstück in die Stadt. Opera-House, Royal-Botanic Garden, mann die Stadt ist echt der Hammer. Super gepflegt, kein Müll, obwohl nirgends Müleimer zu finden sind, die Leute sind freundlich und entspannt. Eine Straßenakrobatin verbog sich für das Publikum und versuchte lustig zu sein. War sie anfangs auch und dann ging ein Joke unter die Gürtellinie. Sie meinte:"Hey im just trying to make people laugh you know! I mean where would we be if we would not laugh and be all serious?.....In Germany, hahahah!" Ja gut, eigentlich war der Joke nicht schlecht, aber trotzdem es gibt auch Ausnahmen Fräulein.
Flusslandschaft in Saigon
Sim-Karten sind auch gekauft (meine Aussie-nummer ist: 0415959975) und am Montag wird ein Bank-Konto eingerichtet und mit der Jobsuche begonnen. Gestern sind wir dann mit einigen aus dem Hostel zu einem kostenlosen Festival im Hyde Park gegangen, good stuff, not so good music! Nachher dann noch bei Nacht durch die Stadt gegangen. 
Heute dann in ein billigeres Hostel umgezogen und auf den ersten Blick war dies eine super Wahl. 4-Bett Zimmer, ein riesen Wohnraum mit sauberer Küche und coole Leute. Heut Nachmittag geh ich dann ne Runde Basketball-spielen mit den zwei Briten, die wir im alten Hostel kennengelernt haben. jaja, ich versuche mir diesmal nicht die Bänder zu reissen und werde vorsichtig sein...;-)
In dem Sinne und mit den Worten meiner Schwester: stay cool, but dont freeze! 

P.S.: Von den Fluten in Queensland bekommen wir hier in Sydney gar nichts mit und ausser den Surferwellen ist uns keine Gefahr bekannt! achso und die Bilder von Sydney kommen dann beim nächsten Post!

1 Kommentar:

  1. Puschi! Verspätetes Frohes Neues!!
    Oh man den Joke mit den Germans hab ich damals auch in Sydney gehört.. scheint ein Running-Gag zu sein :P
    Enjoy Sydney und nicht wegspülen lassen!!!

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