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| Sonnenuntergang in Hoi An |
Ein neues Jahr bricht an und eine weitere besuchte Stadt in Vietnam liegt hinter uns. Hoi An war aus meiner Sicht die schoenste Stadt unseres bisherigen Trips durch Asien. Eine absolut faszinierende Altstadt, die von einem Fluss durchflossen wird, verbreitet ein fast schon italienisches und maritimes Ambiente. In 5 km Entfernung ist ein schoener Sandstrand leicht mit dem Fahrrad erreichbar und im Landesinneren gibt es Berge und Dschungelfeeling. This town got it all!
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| Maritimes Ambiente in Hoi An |
Nach unserer Ankunft ging es direkt in die nahegelegene Altstadt. Wie bereits erwaehnt ist Hoi An vor Allem wegen der vielen Schneider bekannt und diese liessen wahrhaftig nicht lange auf sich warten. Es scheint als wuerde jeder Trottel in Hoi An einen Anzug masschneidern koennen. Schneider an Schneider reihen sich aneinander und erschlagen sich gegenseitig mit Dumpingpreisen bzw. Preisabsprachen (diese miesen Kartelle, illegal ist sowas..;-)) Am ersten Abend noch zu kaputt um sich zu einer Kaufentscheidung hinreissen zu lassen, waren wir am naechsten Tag mutiger und investierten in lokale Kunst. Alle Schneider haben neben den ausgestellten Modellen auch noch Kataloge und Magazine, wo man sich spezielle Schnitte aussuchen kann. Getreu dem Leitspruch "We can copy everything" kann man alternativ auch mit Fotos ankommen. Ich liess mir schliesslich 2 Hemden, 1 Hose und 1 paar Schuhe anfertigen. Fuer umgerechnet 45 Euro gut erschwinglich und die Resultate koennen sich sehen lassen. Gut die Schuhe sind schlecht geklebt und werden nicht lange halten, aber sonst...Respekt!
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| Magic in My Son |
Abends, Silvester! In Vietnam wird Neujahr erst einen Monat spaeter beim Uebergang von Januar zu Februar gefeiert, aber fuer die Auslaender wird selbst in einer Kleinstadt wie Hoi An etwas auf die Beine gestellt. So reihten sich die Happy Hours an die New Years Eve Specials.
Roland hatte sich vorher im Internet erkundigt, wo einschlaegige Backpacker Bars zu finden sind, und besonders das Tam Tam gefiel. "Crowded Place, great atmosphere, good to meet other people"...Perfekt... Ja Pustekuchen, im Tam Tam lag der Hund begraben. 23:00 Uhr, ueberschaubar viele Leute (schaetze mal so um die 30, aber der Laden war wirklich gross) und neben ein paar Englaendern, die mit ihren aufblasbaren, blinkenden Guitarren wackelten, keine Stimmung. Offensichtlich waren wir nicht die einzigen Dummen und 2 andere Deutsche verirrten sich auch ins Tam Tam. Man tat sich zusammen und so wurde unspektakulaer und ploetzlich reingefeiert (unsere Uhren gingen 5 Minuten nach, nebenan schrie alles los und wir hatten noch 5 Minuten) um danach die Location zu wechseln.
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| Strand in Hoi An |
Es ging in die Happy King Kong Bar, wo wir am Abend einen Flyer fuer bekommen hatten. Wie verhext war auch hier absolut niemand da, ausser der Barkeeper, der mich im Billard absolut nass gemacht hat. Youtube Musik und Bierchen mit Billard, so klingte der Abend aus und mit einem kleinen Schaedel starteten wir ins neue Jahr.
Am naechsten Tag leihten wir uns einen Roller und fuhren auf eigene Faust ins Landesinnere nach My Son, einer alten Tempelstaette im Dschungel. Mit einigem Nachfragen und der Feststellung, dass die Leute ausserhalb der Grossstaedte sehr viel netter sind, haben wir die Steinbauten recht gut gefunden. Nach Angkor Wat beeindruckte uns dieses Weltkulturerbe weniger, nichts desto trotz war es klasse im Dschungel und die Natur war echt beeindruckend und idyllisch. Abends ging es dann nach einem Strandbesuch absolut hervorragend Essen. Im Cafe 43 (ein absoluter Geheimtipp fuer Hoi An) schlugen wir uns die Baeuche voll und kugelten zurueck ins Hostel.
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| Die Finnland-Connection in Nha Trang |
Neuer Tag, gutes Wetter, ab an den Strand. Herrlich riesige Wellen, praller Sonnenschein, Karibikfeeling. Entspannung pur, vor der absolut beschissenen Busfahrt am Abend. Zuerst noch relativ optimistisch wurden wir von dem Soft-Sleeper Luxury Bus bitter enttaeuscht. Nicht mal Julia mit ihren 1,64 m konnte sich in dem Sleeper hinlegen. Um Mitternacht haben wir 1 Stunde Pause gemacht, wo jeder raus musste und zu meinem Glueck hatte ich auch noch den Platz neben der Toilette...Naja traveller sind hart im nehmen und wer schlaeft verpasst sowieso das Leben...
Eigentliches Ziel der Reise war Mui Ne, ein kleines Dorf im Sueden Vietnams, wo wir Sandboarden gehen wollten. Auf einmal machte der Bus jedoch ungefaehr 200 km vorher in Nha Trang halt und es hiess aussteigen. Auf Nachfragen erfuhren wir, dass wir den Anschlussbus verpasst hatten und der naechste erst wieder in 9 Stunden fahren wuerde. Alles kacke und so beschlossen wir in Nha Trang zu bleiben.
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| Khai aus Saigon in Nha Trang |
Zusammen mit einigen Finnen wurde Abends nochmals gebuehrend gefeiert und mit den Locals gebonded. Heute dann ab nach Saigon und in ein paar Tagen geht es dann schon nach Australien. Ein Wahnsinn, wie die Zeit fliegt.....
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