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| Great Ocean Road! |
Melbourne verlassen ging der eigentliche Road-Trip und damit unser wohl verdienter Urlaub los. Vor nunmehr gut 1 ½ Wochen hieß unser erstes Ziel Torquay. Der Geburtsort der Marke Ripcurl und Victorias beliebtester Surf Spot wären zwar schon Grund genug für einen Besuch gewesen, aber uns trieb es vor Allem wegen etwas anderem in die Stadt. Von Torquay aus beginnt nämlich die Great Ocean Road. Eine Straße die sich durch atemberaubende Küstenlandschaften, Felsformationen und Strände schlängelt.
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| Bells Beach |
Das Wetter spielte mit und nach 2 Stunden Fahrt erreichten wir schließlich unser Ziel. Erster besuchter Stadtteil war der Strand und mit Anlauf ging es ins langersehnte Nass. Super erfrischend, fast keine Menschenseele am Strand…klasse. Die Zeit verstrich und es wurde spät, so dass wir beschlossen in Torquay die Nacht zu bleiben. Schließlich buchten wir uns nach erfolgreichem Feilschen (danke Julia) für insgesamt 30 Dollar auf einem Campingplatz direkt an der Küste und neben dem Strand ein. Die erste Nacht im Zelt stand bevor. Maße des Zeltes: 1.80 x 2.00m…..ich lass es mal so stehen und überlasse es eurer Fantasie, wie wir es geschafft haben zu dritt und einschließlich mir als 2 Meter Menschen darin zu übernachten. Sehr lustig auf jeden Fall, wenn man vom Schlafentzug absieht!
Am nächsten Morgen war der Himmel von Wolken überdeckt und der angesagte Regen kündigte sich an. Nach ausgiebigem Frühstück ging es dann los auf die Great Ocean Road.
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| Frühstück in Torquay |
Alsbald ging es vorbei am Bells Beach (einer der beliebtesten Surf Strände). Obwohl wir nur sehr wenig Surfer sahen, war die Szenerie doch beeindruckend und durch die Tatsache, dass wir hier fast alleine waren noch etwas schöner. Wir blieben eine Zeitlang, ließen es auf uns wirken und dann ging es weiter. Der Ausblick vom Auto und das Fahren an der Küste sind schwer in Worte zu fassen. Rechts die Berge und das Grüne, links die Felsen bzw. Klippen und das weite, weite Meer. Das Ganze gepaart mit netter Musik und klasse Mitfahrern. Das Wetter vergaß man schnell bei solchen Attributen und der Tag endete schließlich auf einem Camping-Platz in Kennett-River. Abermals mitten im Nirgendwo, bauten wir unser Zelt auf und gingen auf Koala-Suche, denn die sollten dort vermehrt gesichtet worden sein.
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| Geiler Typ! |
Wir hatten Glück und gleich der zweite Baum den wir untersuchten war ein Volltreffer. Der putzige, pummelige Bär schien von uns sichtlich angetan zu sein und kletterte etwas unbeholfen immer weiter zu uns herunter. Ich muss sagen, dass mir Koalas sehr gefallen und hätten sie nicht so scharfe Krallen wäre ich glatt zu ihm hoch geklettert, aber gut....Gegenüber vom Campingplatz wieder ein Strand, mann mann mann und wieder niemand da!
Die Nacht war ähnlich schlafergiebig und das Wetter lud auch nicht unbedingt zum Weiterfahren ein, aber ließen wir uns davon einschüchtern? NEIN, natürlich nicht. Es ging weiter, Richtung Cape Otway Nationalpark, wo Australiens erster Leuchtturm steht.
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| Strand in Kennett River neben dem Camping Platz |
Dort angekommen überraschte uns ein satter Eintrittspreis von 18 Dollarn. Das erschien dann doch etwas übertrieben für einen alten Turm, der ganz nett auf Postkarten aussieht und wo ab und zu mal ein Lichtlein brennt. Also nur die kostenlose Alternative, nämlich einen Wanderweg, von dem man das gute Türmchen aus der Ferne sehen konnte. Weniger beeindruckend, aber hey wir waren da und habens gesehen ;-)
Danach ging es weiter an der Küste und so erreichten wir dann auch die Felsformationen für die die Great Ocean Road bekannt ist. Die 12 Aposteln, von denen jetzt nur noch 6 (oder 7, bin mir nicht ganz sicher) zu sehen sind und die Gibson Steps waren für uns das bisherige Highlight der Reise. Die Kombination aus Ozean und Felsen, uns dazwischen und grüner Natur auf der anderen Seite war einfach atemberaubend. Klick, Klick, Klick und gefühlte 200 Fotos später trieb uns die Nacht in ein super schönes Hostel in Port Campbell (die Suche war wirklich nicht einfach, alles andere ausgebucht!).
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| Regnerischer Morgen und eine undichte Plane |
Für 27 Dollar pro Person kein Schnäppchen, aber so gut hatten wir alle schon lange nicht mehr geschlafen, also eine super Entscheidung. Der Hostelbesitzer machte uns darauf aufmerksam, dass wir noch eine große Attraktion der Great Ocean Road vergessen hatten, nämlich Loch Ard Gorge. Hrm? Echt? Vorbeigefahren, kann nicht sein! Aber er sollte Recht behalten und so fuhren wir gut 10 km wieder in die umgekehrte Richtung. Die waren es aber auch wert, denn obwohl wir meinten die 12 Apostel kann nichts mehr toppen, würde ich fast sagen, dass Loch Ard Gorge es geschafft hat. Es hört sich komisch an, wenn ich schon wieder von Felsen und Wasser rede, denn eigentlich war Loch Ard Gorge nichts anderes, aber irgendwie hatte es doch seine eigene Schönheit und war vor allem super weitflächig. Gute 3 Stunden verbrachten wir mit den Wanderwegen an der Stelle, wo vor langer Zeit das Schiff „Loch Ard“ gestrandet bzw. untergegangen ist. Von dem Schiff war nichts mehr zu sehen, aber die Natur war wirklich super.
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| Gibson Steps |
An diesem Tag haben wir dann auch die Great Ocean Road zu Ende befahren und gelangten so schließlich nach Port Fairy, wo wir in einem alten umgebauten Bauernhof die Nacht verbrachten. Das Ambiente fand ich persönlich super und im ursprünglichen Heu-Boden ließen wir die letzten Tage der Great Ocean Road Revue passieren. Nächstes Ziel waren dann die Grampians, wo ich meinen letzten Blogpost verfasste. Darüber werde ich demnächst berichten.
Momentan sind wir bereits stark auf dem Weg zur Westküste. Vorgestern haben wir Adelaide verlassen und nach einer Nacht in Coffin Bay (Auster-Stadt von Australien, zum ersten Mal Austern gegessen..Fazit: gehn so!) machen wir heute große Kilometer und kommen wohl fast bis an die Grenze zu Western Australia. In dem Sinne, ganz liebe Grüße an alle! Stay tuned!
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| London Bridge |
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| Loch Ard Gorge |
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| Traumhafte Aussichten |
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| Thundercave |
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| The Arch |
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| Loch Ard Gorge |
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| Big Wave! |
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| Mittag in Apollo Bay |
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| Einer der zahlreichen Buchten von Loch Ard Gorge |
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| Loch Ard Gorge |
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| 12 Apostel |
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