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| Eagle Bluff in Shark Bay |
Nach entspanntem Frühstück in Geraldton überzeugten wir uns noch einmal von dem Kleinstadt-Charme und marschierten die Strandpromenade entlang. Insgesamt ein nettes kleines Städtchen, welches einen sehr sicheren und kinderlieben Eindruck erweckt. Abgehackt und weiter geht es gen Norden. Wie schon beschrieben war für uns das nächste Ziel Shark Bay, wo in Monkey Mia wilde Delphine jeden Tag die Bucht besuchen.
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| Sonnenuntergang in Eagle Bluff |
Ganz schafften wir es jedoch nicht an dem Tag und strandeten gegen Nachmittag in Kalbarri, ebenfalls ein kleines Örtchen an der Küste. Als Bestandteil eines Nationalparks gibt es in Kalbarri viele Buchten und sonstige Felforrmationen zu besichtigen, aber insgesamt befanden wir diese weniger spektakulär, als die bereits besichtigten aufder Great Ocean Road. Insofern beendeten wir das Sightseeing alsbald und suchten den nächstgelegenen Campingplatz auf. Mit munterer Miene wurde zu Abend gegessen und das Zelt errichtet. Beim Abendessen bekamen wir vom Nebentisch bzw. von benachbarten Gesprächen mit, dass wohl ein Sturm über Nacht aufziehen sollte. Ja gut, wird schon nicht so schlimm werden. Die Australier dramatisieren ja auch gerne Mal und so mancher Sturm bestätigte sich dann als mauer Nieselregen. Naja um es kurz zu machen, haben sie diesmal nicht übertrieben und unser 40 Dollar Zelt war den Fluten und Böhen nicht gewachsen. Nach einer Weile hätte es wahrscheinlich keinen Unterschied mehr gemacht, ob wir draussen oder im Zelt übernachteten, denn es tropfte überall durch und die Schlafsäcke waren nass. Bislang für mich die schlafloseste Nacht, aber im Nachhinein eine Erfahrung, an die ich noch lange zurückdenken werde.
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| Delphin in Monkey Mia |
Am nächsten Tag ging es dann mit blassen und müden Gesichtern nach Denham (Shark Bay). Mit Freude checkten wir in das YHA Hostel ein, denn auch an diesem Tag sah es nach Regen aus. Wow, unser eigenes Apartement mit Fernseher, Küche und niemandem anderen auf unserem Zimmer. Das Ganze für 27 Dollar, nicht schlecht. Nach einem Dip in dem Pool wurde die 12 Dollar Fertiglasagne in den Ofen geschoben (ich glaube, das war der erste Ofen in einem Hostel, den ich in Australien gesehen habe) und mit dem Fazit: ungenügend bewertet. Selbst gemacht schmeckt es halt einfach um Längen besser. Nachmittags machten wir uns auf den Weg um die Gegend zu erkunden, denn die Delphine sollten am nächsten Tag in der 25km entfernten Stadt Monkey Mia besichtigt werden. Der Wind trieb uns nach Eagle Bluff, wo wir uns trotz „Road Closed“ Schild Zutritt verschafften. Wunderschöne Küstenlandschaften und Riffe liessen sich von dortaus überblicken.
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| Monkey Mia |
Leider entdeckten wir keine Mantarochen, oder Haie, die man wohl dort auch öfters sehen kann, aber dafür hatten wir die gesamte Plattform für uns allein. Das muss man echt nochmal deutlich machen, dass wir hier an den meisten Stränden und Sehenswürdigkeiten keinen anderen Menschen antreffen. Gut mit Ausnahme von den wirklich touristischen Sachen, aber menschenleere Strände findet man in WA in Hülle und Fülle. Klasse!
Abends ging es dann zurück ins Hostel, wo „Tango & Cash“ auf VHS-Videokassette angeguckt wurde. Ein Klassiker, der leider von zwei Neuankömmlingen und deren Lärm in unserem Appartement durchkreuzt wurde. Aber hey, thats hostel life! Nach der überaus schlechten letzten Nacht, fielen wir früh ins Bett und freuten uns auf die Delphine, für die wir am nächsten Tag um 6:00 Uhr aufstanden.
Frühstück, Sachen gepackt, auschecken und auf ging es nach Monkey Mia. Der Delphin-Resort ist weltweit bekannt für die wilden Delphine, die täglich ans Ufer kommen um von Menschenhand gefüttert zu werden.
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| Shell Beach |
Nach einem Sonnenaufgang und morgentlicher Ruhe, wurde dann per Lautsprecher zum Ufer gerufen und der Ranger erklärte das weitere Vorgehen. Vor dem Auftreten des Rangers konnte man schon einige Rudel von Delphinen in der Ferne erblicken. Unglaubliche Geschöpfe. Grazil und gleichzeitig verspielt elegant, magisch geradezu. Der Ranger bat uns in einer Linie knöcheltief im Wasser zu stehen. Durch das Geräusch würden wir Delphine näher herankommen, was dann auch geschah und die Delphine schwammen neugierig bis auf einen Meter an uns heran. Ein absolut unglaubliches Gefühl und ganz anders als im Zoo, denn schließlich sind diese Delphine nicht trainiert oder dressiert. Nur die weiblichen Delphine werden gefüttert und hierfür einige Freiwillige aus dem Publikum herausgesucht. Leider wurde keiner von uns ausgewählt, aber das war auch egal, denn die Erfahrung direkt vor den Delphinen zu stehen, war für uns schon phänomenal genug.
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| Schnorcheln im Ningaloo Reef Nationalpark |
Interessant fand ich auch, dass Delphine niemals ihr ganzes Gehirn herunterfahren um zu schlafen. Eine Gehirnhälfte bleibt stets wach, während sich die andere erholt. So schafft es der Delphin, stets ein Auge offen zu halten, während er schläft um evtl. Gefahren vorzubeugen. Ein Film über Delphine brachte noch einige weitere tolle Bilder und Infos und insgesamt war Monkey Mia die 8 Dollar Eintritt allemal und mehr wert.
Das Wetter lud zum Baden und Relaxen am Strand ein und so machten wir auf dem Weg nach Coral Bay am Shell Beach halt. Über Jahrhunderte wurden mehr und mehr Muscheln an den Strand gespült bis schließlich der gesamte Strand nur noch aus Muscheln bestand. Wenn auch etwas unangenehm für die Füsse und für den Rücke, war es irgendwie ein verrücktes Bild und neben dem glasklaren, türkisen Wasser mehr als einen Besuch wert. Am Abend erreichten wir dann Carnavon und verbrachten wiederum eine Nacht auf einem Campingplatz.
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| Turquoise Bay |
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| Turquoise Bay |
Der Plan noch einmal Tauchen zu gehen, sollte hier in die Tat umgesetzt werden und Julia und Ich buchten am nächsten Tag 2 Tauchgänge am Lighthouse Bay. Diese sollten am nächsten Morgen stattfinden und somit hatten wir den vollen Tag Zeit um den Ningaloo Reef Nationalpark zu erkunden. Gute 60 km entfernt besuchten wir die berüchtigten Strände und allen Voran die „Turqoise Bay“, die ihrem Namen alle Ehre machte. Beim Schnorcheln haben wir hier unsere erste Schildkröte in freier Wildbahn unter Wasser beobachten dürchen. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber müsste man eines wählen, so wäre „paradiesisch“ wohl das Passenste. Strand für Strand wurde erkundet und ich lasse hier wohl eher die Bilder für sich sprechen. Am Abend ließ man den Tag bei Corona ausklingen und ging früh ins Bett um sich auf den Tauchtrip vorzubereiten.
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| Sonnenuntergang am Lighthouse Bay |
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| Blick in die Zukunft: Wir sind gespannt und relaxt! |
Ja und so schnell findet man sich auch schon im Präsens wieder, denn nachdem wir gestern Nacht auf einem freien Rastplatz gecampt haben (es hat wieder angefangen zu regnen und wir haben das Zelt unter ein Schattensegel getragen nur um festzustellen, dass dieses nicht wasserdicht ist L) befinden wir uns nun auf dem Weg in den Karijini Nationalpark. Nach 30 km Dirtroad schlagen wir uns wacker und hoffen, dass unser Baby (Auto) das Ganze heil übersteht. Ich denke, dass wir im Nationalpark wohl eine Nacht verbringen werden und dann heisst das nächste Ziel Broome. Wir sind gespannt was uns erwartet und ich werde euch auf dem Laufenden halten…stay tuned









