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| Erste Aktion in Auckland: Burger essen bei Burgerfuel! |
Ein neues Land. Ein
neues Seeland. Man fuege die letzten beiden Saetze zusammen und
schwubbs...hey wir sind in Neuseeland. Hach und den Wortwitz habe ich
mir selber ausgedacht, super ne?
Gut zurueck zu dem
Ernst des Lebens. Vor 3 Tagen kehrten wir nach zahlreichen
Abschiedsfeiern (an dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank fuer
die ganzen Emails und Glueckwuensche!) Adelaide den Ruecken zu und
wurden von Alyssas Vater zum Flughafen gefahren (auch hierfuer
nochmals vielen Dank!). Es war ein wirklich komisches Gefuehl, denn
so richtig konnten wir es noch nicht fassen nun tatsaechlich
aufzubrechen. Einchecken im Flughafen, einen Kaffee trinken und
immernoch fuehlte man sich als wuerde man am Abend wieder in sein
Zimmer in Adelaide zurueckkehren. Auch als wir mit dem Flieger
abhebten war bei mir das Gefuehl des Reisens noch nicht ganz
angekommen. Gegen 23:00 Uhr kamen wir in Melbourne an, wo wir planten
die Nacht am Flughafen zu verbringen. So schlimm hoerte es sich im
Vorherein nicht an. Ein wenig am Flughafen schlafen und dann gegen 7
– 8 Uhr in den naechsten Flieger nach Auckland einsteigen. Unseren
Schlafplatz hatten wir auch alsbald gefunden. Ein paar Stuehle waren
zusammengereiht und als Schlafbank umfunktioniert worden. Aus den
Rucksaecken und Taschen baute man sich eine Art Kissen und dann hiess
es nur noch einschlafen, denn muede waren wir.
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| Sky-Tower! |
Alles waere auch gar
nicht so ungemuetlich geworden, wenn da nicht diese scheiss Durchsage
gewesen waere, die mit einem Gong lauthals ungefaehr alle 5 Minuten
durchgesagt wurde. In dieser wurden alle Passagiere aufgerufen bitte
keine Fluessigkeiten mit an Board zu nehmen und wenn dann nur in
einer verschliessbaren Plastiktuete und nur bis 100 ml. Zusammen mit
grellem Licht schlief ich in jener Nacht vielleicht insgesamt 1 – 2
Stunden und um 6 Uhr morgens hielten wir es nicht mehr aus und sind
endlich aufgestanden und haben lecker bei Burger King gefruehstueckt.
Es gibt nichts besseres.
Der Rest des Hinweges
verlief problemlos und gegen 17 Uhr Ortszeit (3 Stunden spaeter als
Adelaide) erreichten wir unser Hostel in Auckland. Etwas ausserhalb
der Stadt gelegen waren wir froh endlich anzukommen, denn nach eben
beschriebener Nacht waren wir voellig ausgelaugt. Das Hostel ist
klasse und alle Leute sind super nett. Statt einem gebuchtem 3er Dorm
haben wir sogar unser eigenes 2er Zimmer bekommen.
Nach dem Check-In und
kurzem Hallo sagen ging es dann nur noch hinunter zum Burgerfuel, wo
wir koestliche Burger und Pommes verspeisten. Hinunter ging es
deshalb, weil Auckland super huegelig ist. Vor allem auf dem Hinweg
stiess uns dies unwohl auf, denn mit guten 30 kg Gepaeck steile Berge
(fuer mich Bremer sind das wahre Gebirge hier!) hochlaufen wir
wirklich kein Spass.
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| Faehrfahrt (Spiegel hinter uns!) |
Trotz alledem machte
Auckland auf den ersten mueden Blick einen sehr schoenen und
gemuetlichen Stadt-Eindruck.
Nach einer erholsamen
Nacht und einem Kraefte Fruehstueck (eingekauft hatten wir schon am
Vorabend als letzte Aktivitaet des Tages) fuehlten wir uns schon viel
besser am naechsten Tag. Als erste Aktivitaet beschlossen wir eine
oeffentliche Bustour mit dem Outer-Link Bus zu drehen. Jener Bus
umfaehrt den aeusseren Teil von Auckland und fuer $1.80 erhielten wir
einen schoenen Ueberblick. Der huegelige Eindruck wurde noch
bestaerkt und nach einer kompletten Runde stiegen wir schliesslich im
Zentrum direkt neben dem Sky-Tower aus. Aehnlich Sydney, besitzt auch
Auckland seinen Tower auf den die Stadt unglaublich stolz ist. So
stolz, dass sie daraus in den unteren 8 Stockwerken einen Casino +
Hotel Komplex gemacht haben. Um es kurz zu machen war es uns die 25
Dollar nicht wert um nach oben zu fahren und alsbald verliessen wir
das Gewerbezentrum Richtung Hafen.
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| Super schoene Aussicht vom Gipfel in Devonport! |
Der Plan sah eine Faehrfahrt nach
Devonport vor, von wo aus man einen schoenen Blick auf die Stadt
haben sollte. Auf dem Weg dorthin fiel vor allem auf, dass Aucklands
Innenstadt sehr viel mehr hohe Gebauede (Wolkenkratzer) hat als
Adelaide. Man hatte den Eindruck in einer Stadt zu sein wo was los
ist. Nun liegt das wahrscheinlich daran, dass Adelaide einfach mehr
eine Kleinstadt ist, deren Einwohner weit verstreut sind, aber
aufgefallen ist es uns dennoch. Immerhin hat Adelaide (1.5 Millionen)
mehr Einwohner als Auckland (1.2 Millionen). Gut das sei auch
erwaehnt.
Aufgrund einer
Segelregatta hatte unsere Faehre etwas Verspaetung (30 min.) und
trotz Urlaubsstimmung, machte sich doch noch etwas die Muedigkeit vom
Vortag bemerkbar. Die war jedoch bei Ablegen der Faehre verschwunden,
denn der Ausblick und die frische Seeluft waren schlicht und
ergreifend herrlich. Auch Devonport sollte uns nicht enttaeuschen und
nach einem leckeren Kaffee bestiegen wir die einzige
Sehenswuerdigkeit, einen Huegel!
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| Fliegende Pilze auf dem Gipfel in Devonport! |
Wir hatten unglaublich Glueck mit
dem Wetter und bei schoenstem Sonnenschein und leichter Brise
genossen wir schon bald den einzigartigen Ausblick ueber Auckland.
Ich bin mir fast sicher, dass bei diesem Bild selbst der Sky-Tower
ein wenig neidisch geworden waere, aber gut. Wir erkundeten noch ein
wenig den Gipfel des Berges und machten uns danach wieder auf
Richtung Faehre. Insgesamt gefiel uns Auckland zu diesem Zeitpunkt
schon sehr, denn wie schon gesagt verspruehte es etwas frisches und
unglaublich Nettes, Ueberhaupt haben wir bisher noch nicht einen
unfreundlichen Menschen hier getroffen und alle die wir fragten
halfen uns stets zu ihrem Besten. Klasse!
Am Abend verfielen wir
dann noch in alte Adelaide Muster und schauten nur noch einen Film,
denn der Vorabend hing doch noch etwas in den Knochen.
Heute war dann St.
Patricks Day und wir beschlossen mit den anderen Hostelbewohnern in
die Stadt zu gehen um den irischen Feiertag zu zelebrieren. Nachdem
wir bereits frueh aufgestanden waren und in dem Museums-Park (Domain)
Sport machten, brach die multikulturelle Truppe um 12 Uhr auf. Mit
dem Bus ging es abermals Richtung Hafen, wo einige Live-Bands und
andere Events auf uns warten sollten. Nach kurzem herumwandern und
einer kleinen Street-Art Vorstellung beschloss man in einen Irish-Pub
zu gehen. Schlappe 10 Dollar Eintritt und dann nochmal 9 Dollar pro
Bier. Hey das guenstige Backpackerleben ist zu Ende, jetzt kommt
Luxus.
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| St. Patricks Day mit Courtney und Jos! |
Naja nicht so ganz. In einer gruenen Party-gemeinschaft
tranken wir ein paar Bierchen und schauten lustigen Iren bei ihren
Volkstaenzen zu. Ich persoenlich bin ein Fan von den irischen
Volksliedern und genoss deren Vorstellungen. Allerdings eignen sich
halt solche Feste nicht wirklich um einander kennenzulernen, denn
neben viel zu lauter Musik und nur im stehenden Gedraenge redet es
sich halt nicht super leicht. So haben wir nach ungefaehr 2 Stunden
beschlossen zu gehen und machten uns wieder auf den Weg Richtung
Hostel um Mittag zu kochen. Gesagt, getan!
Nun war es bereits
15:30 und man war sich unschluessig, was man mit dem Rest des Tages
anfangen sollte. Bei uns stand eigentlich nur noch das Museum auf der
Liste, welches nur noch bis 17 Uhr aufhatte. Sollen wir noch? Lohnt
sich das? Ja gut komm, wir checken das mal aus. Den Weg kannten wir
ja schon von unserem morgentlichem Sport und so erreichten wir gegen
16 Uhr das Auckland Museum. Auf 3 Stockwerken kann man sich hier
informieren ueber Aucklands Geschichte, die Maori-Kulturen und
saemtliche Tier- bzw. Pflanzenarten.
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| Peace! Be Happy! |
Das Museum verlangt keinen
Eintritt, ruft aber jeden Besucher zu einer Spende von $10 auf, mit
Ausnahme von Einwohnern Aucklands. Also nach dem Motto: “We greatly
appreciate a $10 donation”. Da wir aber nur noch eine Stunde in dem
Museum hatten, fuehlten wir uns bei einer $5 Spende nicht allzu
schlecht, obwohl die Dame an der Rezeption doch etwas unfreundlich
guckte. Im Nachhinein war die Spende dann aber doch angemessen, denn
so ueberragend war das Museum wirklich nicht. Ein Erdbeben-Raum ist
vielleicht noch erwaehnenswert, wo man auf Couchen einmal
durchgeschuettelt wird, aber ansonsten ist es wie jedes andere Museum
auch, nur vielleicht etwas groesser. Ich fand interessant, dass
Auckland und der Hauptteil von Neuseeland auf aktiven Vulkanen gebaut
wurde. So sitzt die Auckland Region auf 48 Vulkanen, von denen
Geologen behaupten sie seien immernoch aktiv. Fuer die Maori waren
die Vulkane bzw. das Vulkangestein und die Asche sogar sehr
hilfreich, denn einige Pflanzen waren auf die hierin enthaltenen
Naehrstoffe angewiesen. Aha!
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| Ich hab gewonnen! |
Mit einigem neuen
Wissen gingen wir so zurueck zum Hostel, in dem ich nun diesen
Blogeintrag verfasse. Morgen holen wir dann unseren Campervan ab und
haben vor die rund 450 km nach Cape Reinga (dem noertlichsten Punkt
Neuseelands) zurueck zu legen. Etwas nervoes sind wir wegen des
Campervans schon, denn die Firma hat nicht die besten Bewertungen
bekommen, aber vielleicht haben wir ja Glueck und erwischen den
einzig guten und zuverlaessigen Van. Ich lasse es euch alsbald
wissen. Ja gut ich will nicht zu viel versprechen, denn wir haben
noch keinen Internet-Stick gekauft und freies Internet ist hier ja
eine Raritaet, insofern mal sehen wann ich den naechsten Blogpost
schreibe. Eine Telefonnummer habe ich bislang auch noch nicht, aber
bin ueber Skype auf jeden Fall zu erreichen bzw. Facebook und
Konsorten.
Also drueckt uns die
Daumen fuer den Campervan und wie immer stay tuned......








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