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| Ein Morgen mit Sonnenschein, wie schoen! |
Und schon wieder sind
ein paar Tage vergangen und schon wieder ist so viel passiert, was
ich nicht vergessen moechte und somit niederschreibe.
Wie schon im Abschluss
des letzten Blogposts erwaehnt war es wunderschoen vor 3 Tagen einmal
mit Sonnenschein und nur teil bedecktem Himmel geweckt zu werden.
Urpsruenglich als ueberflutete Wiesen angedacht entpuppte sich unser
Schlafplatz als nicht ueberflutete Wiese neben dem Meer. Der Sturm
der Nacht hatte sich verzogen und wir genossen einen leckeren Kaffee
in der Morgensonne. Dann ging es weiter Richtung Hahei, einem kleinen
Ort im Norden der Coromandel, den wir als Ziel fuer diesen Tag
auserkoren hatten. Bis dorthin waren es nur noch 75 km und wir
beschlossen mit dem Fruehstueck bis zu unserer Ankunft zu warten.
Gesagt, getan und nach ungefaehr 1 Stunde erreichten wir Hahei.
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| Auf dem Weg zum Cathedral Cove |
Wir
hatten uns schon vorher fuer ein Hostel entschieden und waren nicht
schlecht erstaunt, als dieses ploetzlich keine Betten mehr frei
hatte. 150 Dollar fuer das einzig freie Doppelzimmer mit En-Suite
waren uns zu teuer und so entschieden wir uns fuer den nahegelegenen
Campingplatz. 20 Dollar pro Nase inklusive Strom war zwar kein
Schnaeppchen, aber wir wollten endlich mal wieder duschen, mussten
Waesche waschen und das war es uns wert.
Nach einem ausgiebigen
Fruehstueck und wohltuender Dusche machten wir uns dann auf den Weg
zur Cathedral Cove, einem riesigen Felstunnel (urspruenglich eine
Hoehle, die sich dann durch den Felsen gefressen hat) der
zumindestens auf Bildern sehr beeindruckend aussah. Dieser war nur 5
km mit dem Auto entfernt und bei schoenstem Sonnenschein fanden wir
uns alsbald mit Strandtuch und Badesachen bewaffnet auf einem
Wanderweg Richtung Cathedral Cove wieder. Einfach nur schoen, durch
die Natur zu wandern und dann mit einem paradiesischen Strand belohnt
zu werden.
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| Eine Dschungel-Strand Dusche |
Insgesamt faellt auf, dass im Gegensatz zu Australien hier
alles sehr viel gruener ist. So hat man meist neben Straenden noch
sehr schoene Waldlandschaften und zusammen mit der huegeligen
Vegetation fuehlt es sich fuer mich wahrhaftig paradiesisch an. Wir
verbrachten einige Zeit am Strand, ich nahm noch eine Dusche, die
durch einen kleinen Wasserfall moeglich war und dann machten wir uns
wieder auf den Rueckweg zum Campingplatz, wo ich am Abend meinen
letzten Blogpost verfasste. Insgesamt ging so der erste schoen
sonnige Tag zu Ende.
Am naechsten Morgen
rafften wir uns auf zu etwas Fruehsport. Obwohl absolut nicht in der
Stimmung zogen wir es durch und joggten ein paar von den
Autositz-Sport Kalorien ab. Der Himmel bezog sich schon wieder
bedrohlich und beim Fruehstueck am Strand bekamen wir schon wieder
die ersten Tropfen ab. Dennoch hielten wir an unserem Plan fest dem
Hot Water Beach ganz in der Naehe einen Besuch abzustatten. An jenem
gibt es bedingt durch die vulkanische Aktivitaet heisse unterirdische
Quellen, die dazu fuehren, dass bei Ebbe eine Horde von Touristen am
Strand Loecher buddelt, welche sich dann mit heissem Wasser fuellen.
So auch wir. Und diesmal hatten wir wieder Glueck mit dem Wetter. Der
Himmel zog auf und mitsamt des geliehenen Spatens bahnten wir uns in
Kriegermarnier unseren Weg zum Strand.
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| Cathedral Cove |
Obwohl noch etwas zu
frueh (wie schon gesagt kann man das Phaenomen heisse Quellen nur bei
Ebbe erfahren) fingen bereits geschaetzte 20 anderen Buddeler an zu
buddeln. Einige hatten es sich sogar schon bequem gemacht und
genossen das heisse Wasser. Es war wirklich unglaublich heiss und an
manchen Stellen im Watt kam Dampf aus blubbernden Wasser, wo
regelmaessig ein Touri (inklusive uns) mit einem lauten “Ahh uhhh
ist das heiss” vor bei tapste. Wir fingen also an zu buddeln, was
mich sehr an die jaehrlichen Osterausfluege an die Nordsee mit meiner
Familie erinnerte. Die ersten 3 Burgen die ich baute, wurden stetig
von Flutwellen mit kaltem Wasser aufgefuellt und somit zerstoert.
Aber schliesslich gelang es mir dann doch noch eine schoene Badewanne
mit heissem Wasser zu zaubern, in der wir dann noch ungefaehr 1
Stunde verweilten und allen anderen beim buddeln zuschauten.
Herrlich, direkt neben der See im heissen Wasser zu liegen.
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| Einer der ersten 3 Versuche am Hot Water Beach |
Im fruehen Nachmittag
brachen wir auf in Richtung unseres naechsten Ziels, Rotorua. Dieser
zentrale Ort ist vor allem wegen seiner thermischen Quellen bzw.
Aktivitaeten bekannt. Viele Leute kommen dorthin um sich wegen
Athritis behandeln zu lassen, denn der heisse Schlamm ist besonders
gut gegen chronische Schmerzen. Auch bekannt ist er fuer seine
maorischen Wurzeln (wie natuerlich jeder Ort in Neuseeland), die man
hier in einigen Doerfern besichtigen kann.
Nach langer Fahrt (die
Strecken sehen auf der Karte immer mickrig aus, aber mit unserem
Camper und den ganzen Bergen dauern 150 km dann gerne auch mal 2 ½
Stunden) kamen wir schliesslich auch hier an und fanden schnell einen
Schlafplatz auf dem Parkplatz neben dem Kauri-Park (glaube der hiess
anders, aber erinnere ich jetzt nicht mehr, so in der Art
jedenfalls).
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| Und geschafft: Badewanne/Burg am Hot Water Beach |
Der urspruengliche Plan abends ins Kino zu gehen, war
leider durch eine ausverkaufte Vorstellung ins Wasser gefallen und so
ging es frueh nach einer Dominos Pizza ins Bett.
Am naechsten Morgen
wurden wir von unglaublich viel Laerm und Autogeraeuschen geweckt.
Durften wir hier doch nicht uebernachten? Klopft gleich jemand und
fragt nach unserer Erlaubnis hier parken zu duerfen? So ging es um
ungefaehr 6 – 7 Uhr durch unsere Koepfe. In Wirklichkeit war es ein
sehr viel besseres Ereignis, was neben dem Park stattfand. Es war
Samstag und jeden Samstag ist im Kauri Park Markt. Alle bauten
Staende auf und Leute ringten um Parkplaetze. So begann dieser Tag
fuer uns mit einem Spaziergang und frischen Fruechten vom Markt. Dann
erstmal fruehstuecken nach der ganzen morgentlichen Unruhe. Waehrend
des Fruehstuecks konnten wir schon den ganzen Qualm und den Geruch
von den thermischen Quellen innerhalb des Parks bemerken.
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| Heisse Quellen im Kauri Park! |
Wir
entschieden uns diese zu erkundschaften und waren nicht schlecht
erstaunt. Ueberall blubberte es aus Schlammloechern, oder es dampfte
und qualmte aus Seen bzw. Steinen. Echt klasse und bis auf den
abartigen Schwefelgeruch ein super Erlebnis.
Am Vormittag sind wir
dann zum Thermal Village gefahren. Fuer 30 Dollar Eintritt kann man
hier ein Maori Dorf besichtigen, inklusiver Fuehrung und “Cultural
Experience”. Da wir leider die erste Tour um ein paar Minuetchen
verpasst hatten gingen wir zunaechst auf eigene Faust durch das Dorf.
Ich fand es schon beeindruckend, aber muss auch sagen, dass es ein
wenig so auf Touri-Dorf gemacht worden ist. Also man verliert halt
ein wenig den Eindruck von einem traditionellen Dorf, wenn ueberall
Satelliten Schuesseln und Autos vor den Haeusern stehen. Was ich
erwartet hatte? Keine Ahnung. Es war auch wirklich eine super schoene
Erfahrung und auch die Fuehrung und die Darstellung der Taenze und
Lieder waren interessant und beeindruckend, aber man hatte doch die
ganze Zeit das Gefuehl, dass alle eine kleine Show auflegen wuerden
fuer die Touris (hallo haben immer alle Dorfeinwohner auf Maori
gesagt (Kia ora) und danach auf Englisch miteinander gesprochen).
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| Thermal Village in Rotorua |
Naja, wie schon gesagt, die Erfahrung war es alle mal wert. Wir sahen
den Pohuto-Geysir, der nun oefter als jemals zuvor spuckt, und
zahlreiche heisse Quellen, die von den Maori in unzaehligen Arten und
Weisen (Baden, Kochen, etc.) genutzt werden. Fazit: Definitiv einen
Besuch wert.
Das beschreibt dann
auch die letzte Aktivitaet von gestern, denn den Rest des Tages
verbrachten wir damit nach Waitomo zu fahren, wo wir uns derzeit
befinden. Urpsruenglich wollten wir heute Morgen auf eine Hoehlentour
gehen, aber die war leider ausverkauft und wir mussten sie auf heute
Nachmittag 15 Uhr verschieben.
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| Maori Krieger beim Kriegstanz in Rotorua |
Die wird aber auch richtig cool. Mit
riesigen Luftreifen und Neopren-Anzuegen sollen wir 3 Stunden lang
durch die Glowworm-Cave heizen und dann Wasserfaelle
herunterspringen. Auf Bildern und in Reviews sieht das Ganze klasse
aus und ich bin sehr gespannt was uns erwartet. Danach geht es morgen
zum Torangiro Nationalpark, wo wir die bekannte Herr der Ringe Alpine
Crossing auf uns nehmen werden. Danach geht es nur noch nach
Wellington und in 4 Tagen geht schon unsere Faehre auf die Suedinsel
von Neuseeland. Hach wie die Zeit verfliegt.....stay tuned!









Danke für die ausführlichen Berichte ! War echt eine Super-Idee diese Reise zu machen, ich glaube da nimmst du ne Menge fürs Leben mit !
AntwortenLöschenAuch weiterhin viel Spaß !
Wie lange geht die Reise eigentlich noch ?
Halte die Ohren steif !
Gruß aus München,
Boris