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| "Shopping Centre" in Newtown (Nadi) |
Sooo neueste
Informationen kommen heute aus bzw. von Fiji. Genauer von Waya, einer
kleinen Insel inmitten der Yasawas. Waehrend unser kleinen
Inselhopping-Tour haben wir leider kein Internet bzw. nur sehr
langsames und deswegen weiss ich nicht wann ich diesen Blog hochladen
kann, aber spaetestens in einer Woche seit ihr wieder auf dem
Laufenden.
Die letzten Tage in
Christchurch waren entspannt und neben etwas Sport und Einkaufen
haben wir nicht wirklich viel gemacht. Das Canterbury House in dem
wir unterkamen war wirklich ein Wohnhaus, was ehemals als
Englisch-Schule taugte. Dank der Erdbeben waren aber immer mehr
Eltern besorgt ihre Kinder nach Christchurch zum Englisch-lernen zu
schicken und somit hat der Besitzer es kurzerhand zu einem Hostel
umfunktioniert. Der Senior und seine japanische Frau machten aber
nicht den Eindruck als wuerden sie super erfreut darueber sein, dass
jeden Tag neue Gaeste ankommen und Freundlichkeit schien eher
aufgespielt. Wie dem auch sei. Wir buchten unsere Unterkunft fuer
Fiji und haben sogar schon Auto und erste Unterkunft fuer die USA
gebucht. Nach den 11 Tagen in Fiji werden wir uns in L.A. unser Auto
abholen und dann 20 Tage spaeter in Las Vegas wieder zurueckgeben.
Danach geht es dann mit dem Flieger nach New York fuer mindestens 5
Tage.
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| Flood-Damage in Nadi |
Was ich besonders cool
finde, ist das ich mich mit meinem Gastbruder Spencer und einem
Kumpel Phil in Kalifornien treffen werde und wir dann zusammen von
L.A. nach San Francisco reisen werden. Freue mich da schon total
drauf, denn schliesslich habe ich Spencer gute 5 Jahre nicht mehr
gesehen. Aber zurueck zu unserer Ankunft in Fiji.
Vor 5 Tagen ging unser
Flug von Christchurch nach Sydney. Warum wir nicht direkt von
Christchurch nach Fiji geflogen sind? Nun ja dummerweise hatten wir
den Flug Sydney-Nadi-L.A schon in Deutschland gebucht und Neuseeland
war ja urspruenglicherweise gar nicht mit drin im Plan. So ging es
nicht anders und wir wurden schon um 5:00 Uhr morgens vom Airport
Shuttle in Christchurch abgeholt. Die Nacht kacke geschlafen ging es
missmutig zum Flughafen und ohne Probleme waren wir bald in Sydney.
Das uebliche Ein- und Auschecken war zwar etwas nervig, aber da muss
man durch. Noch schnell all unser Geld von dem australischen Konto
aufs deutsche ueberwiesen (das ging nur von Australien aus, da man
die TANs aufs Handy geschickt bekam und wir im Ausland keinen Empfang
haben) und dann weiter in den naechsten Flieger Richtung Fiji.
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| Markt in Nadi-Town! |
Waehrend des Fluges ueberkam einen schon leicht die Muedigkeit und
als wir dann 5 Stunden spaeter am Nadi Airport ankamen waren wir
voellig ausgelaugt und fertig. Nochmals durch alle Kontrollen durch
(4 Mann fuer ungefaehr 30 Fijianer an der Einreisekontrolle und 2
fuer ungefaehr 400 Touris...es dauerte!) und dann standen wir in der
Empfangshalle mit unseren Backpacks. Nun dachte ich, dass es mit dem
Feilschen und dem “Where are you from?.....You need
accomodation?....where are you staying?” nach Thailand/Vietnam ein
Ende genommen haette, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Gleich
nach der Ankunft, stellte uns die “Touristeninfo” dieselben
Fragen und nach einem vermeintlichen Anruf bei unserem Hostel
verneinte sie die Frage ob unser Hostel uns abholen wuerde. Wir
muessten ein Taxi nehmen. Ja, nicht mit uns, dachten wir. Wir gingen
etwas weiter, wurden nochmals 2 mal abgefangen und jeder rief (ohne
das wir irgendeine Nummer weitergaben) vermeintlich bei unserem
Hostel an und leitete uns an ein Taxi weiter. Meine Fresse, das war
echt nervig. Als wir dann aber wenig spaeter noch nicht einmal ein
Telefon gefunden hatten und zudem unglaublich muede und kaputt waren
bezahlten wir schliesslich doch ein Taxi und fuer 13 Fiji-Dollar
(ungefaehr 5 Euro) war es auch ein fairer Preis. Glueck gehabt!
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| Strand auf Kuata |
Schon bei der Fahrt zu
unserem Hostel war viel von der Verwuestung Nadis durch die starken
Fluten zu bemerken. Die Strassen waren zum Teil durch gut 40 cm.
tiefe Loecher voellig zerstoert (am Anfang dachte ich man wuerde in
Nadi Rechts fahren, denn der Fahrer bog wegen der Schaeden auf die
rechte Strassenseite ab) und einige Haeuser komplett ruiniert.
Abermals erstaunlich wie viel Macht die Natur doch ueber uns kleine
Wichte hat.
Dann kamen wir endlich
in unserem Hostel an und checkten in einem 3 Bett Dorm ein. Die
fijianische Freundlichkeit, die so weit verbreitet ist, liess jedoch
auch hier auf sich warten. Zwar waren alle sehr nett, aber man hat
doch das Gefuehl, dass jeder nur Geld von einem sehen will und dafuer
laecheln sie dann auch gern mal ein bischen mehr. Der Junge am
Empfang fragte lediglich nach unserem Namen und ging dann ohne ein
Wort mit uns auf unser Zimmer zu. Sachen abgelegt. Fertig. Wie das
mit der Bezahlung oder Aehnlichem laeuft, keinen Schimmer, war auch
egal. Gut! Angesichts des scheiss Wetters (es war extrem schwuel und
regnerisch, die perfekte Kombination!) entschieden wir uns nur kurz
um den Block zu gehen und dann auch schon bald ins Bett.
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| Julia, etwas skeptisch, beim Kava-Probieren! |
In unserem
Viertel (Newtown) waren wirklich nur Hostels und Hotels, ein reiner
Touri-Ort, wo Locals entweder als Taxifahrer oder als Bediensteter
hinkamen. Wenig beeindruckt gingen wir ins Bett in einem Zimmer, wo
die Klimaanlage nicht funktionierte und fuer mich natuerlich alle
Betten viel zu klein waren (1.80cm!). Es braucht nicht lange um
herauszufinden, wie schlecht ich geschlafen habe. Nun moechte ich
hier nicht rummimosern, aber am naechsten Tag war ich glaub ich so
unerholt wie schon lange nicht mehr. Das Fruehstueck bestand aus 2
Scheiben Toast mit Butter, einer Banane und einer Scheibe Ananas.
Klasse, das reicht dann ungefaehr fuer die naechste Stunde, wenn
ueberhaupt. Aber man konnte sich wirklich nicht beschweren, denn fuer
11 Euro die Nacht war alles inklusive.
Nach dem Fruehstueck
entschieden wir uns in Richtung “Stadt” zu gehen. An der
Rezeption, wo man uns abermals alle Touren aufschwatzen wollte,
erzaehlte man uns, dass die Innenstadt seit der Flut kaum passierbar
sei und alles sehr stinken sollte. Sie wuerde uns nur einen kleinen
Supermarkt um die Ecke empfehlen. Alles klar, das reicht uns fuers
Erste. Wir gingen los und nach einigen Schritten in der Gegend fanden
wir schliesslich das “Shopping Centre” in Newtown.
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| Underground-Oven auf Kuata! |
Dieses
aehnelte eher einem Kiosk und befand sich absolut im Nirgendwo.
Eingezaeunt mit Stacheldraht und von innen vergittert lud das
Shopping Centre zum Einkaufen ein. Bei dem Anblick dachte man nochmal
zweimal ueber die bis dahin sicher geglaubte Gegend nach. Wir kauften
2 Flaschen Wasser, welche uns durch einen kleinen Schacht durch das
Gitter gegeben wurden. Gefaengnis-Style. Ja gut, damit waere
Newtown-City Centre auch abgehackt gewesen. Zurueck im Hostel
schliessen wir uns dann mit unserer Zimmermitbewohnerin Jutta und mit
Tobi zusammen und fuhren mit dem Taxi nach Denarau. In Denarau fahren
alle Schiffe los mit denen man die eigentlich schoenen Inseln Fijis
besuchen kann. Hier wollten wir uns nochmals informieren ueber
Angebote bzgl. Inselhoppings und andere Ausflugmoeglichkeiten.
Erstmal jedoch was Essen, denn das Fruehstueck und nachfolgende
Cracker, waren lange verdauht. Denarau war wie eine voellig andere
Stadt innerhalb Nadis. Waehrend Nadi heruntergekommen ist und durch
die Fluten sehr getroffen wurde, hat Denarau einen Golf-Club,
ueberall gemaehten Rasen und ein Neureicher jagt den Naechsten.
Abermals ein Ort gemacht fuer reiche Touris. Wir kauften uns einen
Doener (besser als jegliche in Australien, die wir gegessen haben)
und streunten ein wenig durch den Ort, der mehr an eine kleine Mall
erinnerte.
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| Happy Fiji Times auf Kuata (Kava Trog im Vordergrund) |
Jegliche Reisebueros versuchten uns zu koedern und wir
erhaschten nicht viel neue Information, mit der Ausnahme, dass uns
ein “Reisebuero” (das City Welcome Centre) 40 Dollar Rabatt geben
konnte. Cool, das fragen wir auf jeden Fall auch die im Hostel, ob
sie uns den Rabatt auch geben kann.
Die Rueckfahrt von
Denarau war dann das wirklich Interessante. Im Gegensatz zum Hinweg
nahmen wir den Bus und fuhren mit den Einheimischen quer Feld ein
nach Nadi Innenstadt. Jetzt sah man erst Richtig das Ausmass der
Zerstoerung durch die Flut. Wirklich heftig. Unglaublich viel Armut
und viele Doerfer einfach weggeschwaemmt. Am Busbahnhof angekommen
gingen wir noch kurz durch die Innenstadt (die ja nach der Hosteldame
nicht besuchenswert sei, so ein Scheiss!), kauften frisches Obst und
noch ein bischen Brot und fuhren dann mit einem sehr viel billigeren
Taxi zurueck nach Newtown. So war der Tag doch noch sehr interessant
geworden!
Am Abend fing dann der
Stress an, denn wir wollten unsere Inselhopping-Tour buchen, auf der
wir uns derzeit befinden. Die Dame an der Rezeption hatten wir nach
Rabatt gefragt und nachdem sie dies erst verneinte erzaehlten wir
ihr, dass uns jemand in der der Stadt 40 Dollar Rabatt geben koenne.
“Hrmm, yeah ok, I gotta call someone”..Achso jetzt geht es doch.
Echt anstrengend immer mit allen zu verhandeln. Gute 2 Stunden
spaeter hatten wir trotz unglaublich langsamer Internetverbindung die
meisten Hostels auf den Inseln gebucht und unseren Faehrenpass fuer
40 Dollar billiger in der Tasche.
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| Octopus Resort (Waya Island)! |
Am naechsten Tag um 7:00 Uhr
morgens sollte es losgehen. Klasse. Wir freuten uns, denn Fiji hatte
ich mir doch sehr anders vorgestellt, als das was wir in Nadi zu
Gesicht bekamen. Die Yasawa Islands sollten diesen Eindruck bald
gerade ruecken. Nach einem Cocktail ging dieser Abend frueh zu Ende.
Am naechsten Morgen
wurden wir nach einer abermals kurzen Nacht abgeholt und freuten uns
auf die Bootsfahrt nach Kuata. Der Himmel war zwar immer noch
bewoelkt und es nieselte leicht, aber wir wussten ,dass es auf den
Inseln meist besseres Wetter sein sollte als auf dem Festland. So war
es dann auch und nach guten 2 Stunden auf dem gelben Boot sattelten
wir auf ein kleineres Boot um, welches uns auf die Insel brachte. Mit
einem Empfangsstaendchen und lautem BULA hiessen uns die Einwohner
des Resorts Willkommen. Das Wetter hatte sich gebessert und in
Sonnenschein bezogen wir unser Doppelzimmer, welches sich in einer
kleinen Huette verbarg. Alles sehr sauber und im Strandstil
eingerichtet. So fuehlt sich Fiji doch schon viel besser an. Alsbald
ertoente auch schon das Horn, welches das Mittagessen ankuendigte.
Alle Hostelbewohner pilgerten zur grossen Huette und verzehrten
leckerste Fiji-Mahlzeiten.
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| Cocktail im Octopus Resort. Fijilicious! |
Ich erinnere gar nicht mehr genau was es
war, aber es war sehr sehr lecker (ist mir gerade wieder eingefallen:
Reis, Wuerstchen, Ananas,etc..)! Am Nachmittag wurde dann das
tuerkise Wasser ausgetestet, bevor die Einheimischen beim Volleyball
uns ihr Bestes zeigten (“Nice One”). Abends dann die
traditionelle Kava-Feier (alle mussten eine Art Schlammtee mit lautem
Bula und Klatschen trinken), die gefolgt wurde von dem Abendessen,
welches ohne Besteck zu sich genommen wurde. Nun waere “Mit den
Haenden Essen” bei Burgern und Pommes kein Problem gewesen, aber
bei gekochtem Spinat, Salat, Fisch und Fleisch fuehlte man sich schon
etwas barbarisch, wenn nicht sogar animalisch. Aber eine Erfahrung
allemal!
Bald folgten
fijianische Tanzeinlagen. Das Tanzen war ganz nett, so lange es die
Einheimischen vormachten. Dann ging es aber mit dem Mitmachen los und
es wurde ganz schoen peinlich. Von dem Zug-Tanz (eine Hand zwischen
die Beine und der Hintermann muss anfassen), ueber das beliebte “Wenn
die Musik stoppt darf man sich nicht mehr bewegen” Spiel wurden
alle Fassetten ausgepackt und uns wurde es dann doch etwas zu viel.
Zumal gab es in der Huette keine Klimaanlage und bald schwitzten alle
was das Zeug hielt. Alles in allem war es eine nette Erfahrung, aber
diese ganzen Touri-Einlagen waren dann doch etwas viel.
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| Waya Island (Octopus Resort) |
Am naechsten Morgen
gingen wir dann zum Hai-Schnorcheln. Das war mal wieder eine richtige
super Erfahrung. Zusammen mit einigen Einheimischen ging es rauf aufs
Boot und schon bald stoppten wir und alle bis auf den Fahrer sprungen
ins Wasser. Wir sollten bleiben, denn die anderen wuerden jetzt kurz
ein paar Fische fangen um die Riff-Haie spaeter anzulocken. Krass wie
schnell die ein paar Fische fangen koennen. Gute 10 Minuten spaeter
hatten jeder 2 Fische und es ging weiter. An einer anderen Stelle
hoppsten dann auch wir ins Wasser und schnorchelten drauf los. In
glasklarem, warmen Wasser waren super schoene Korallen tadelos zu
erkennen und ich fand es hat sich schon da gelohnt. Aber wir sollten
ja nun ein paar Haie sehen. Unser Fuehrer tauchte immer wieder hinab,
klopfte mit einem Stein auf die Felsen und es schien fuer eine Zeit
so als wuerden wir leer ausgehen. Dann entdeckten wir einen. Und dann
kam noch einer. Schliesslich waren es 5 Haie, die um uns
rumschwammen. Riff-Haie gelten als harmlos und werden nur so um 1 –
2 Meter gross, aber wenn 5 so Dinger um dich herumschwimmen bekommt
man schnell einen heiden Respekt fuer sie. Als unser Fuehrer dann
auch noch die Haie festhielt und aus dem Wasser hielt, bevor sie sich
losriessen und dann wild im Wasser schwammen, war ich doch ein wenig
besorgt, dass die Haie mich evtl fuer ihn halten wuerden und sich
bald fuer das Festhalten raechen wuerden. Aber es ging alles gut und
es war ein super Erlebnis. Danke nochmals an alle!
Am selben Tag (heute)
ging es dann auch schon weiter zur naechsten Insel. Kurz nach dem
Schnorcheln holte uns das gelbe Boot wieder ab und wir fuhren nach
Waya, wo wir momentan im Octopus Resort unsere Zeit verbringen.
Empfangs-Cocktail, Mittagsmenue und Klimaanlage im Zimmer. Herrlich!
So kann man es sich gut gehen lassen. Heute nachmittag liessen wir
einfach mal die Seehle baumeln und lasen bzw. schwammen im Pool.
Einen Cocktail gab es auch schon und gleich gibt es lecker
Abendessen....stay tuned!










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